Montag, 4. November 2013

Tag 1 - Start: 87,5kg

Es gibt einen Grund, warum ich diese Rubrik unbedingt in meinem Blog veröffentlichen will. Ich kämpfe seit geschätzten 18 Jahren mit meinem Gewicht und ich will keine Never-ending-Story. Dass jemand anderes Einblick in mein Vorhaben hat, motiviert mich nur noch mehr. Außerdem möchte ich Lesern, denen es ähnlich geht wie mir, Begeisterung entlocken, nicht aufzugeben und an sich zu glauben. 
So, und wie sieht das Vorhaben nun aus?

Sport:
Montag – Mittwoch + Freitag:    
40 Minuten Frühsport mit Kristina (Nachbarin, Freundin, Personaltrainer)
                8 Minuten Beine
                8 Minuten Po
                8 Minuten Bauch
                8 Minuten Arme
                8 Minuten Stretching
Donnerstag: „Bodystyling“-Kurs à 1 Stunde (Aerobic, BauchBeinePo, …)

Ernährung:
Sie erfolgt zum Einstieg nach dem Buch „Schlank im Schlaf“. Der Stern beschreibt das hier gut:

"... Entscheidend ist nach diesem Prinzip, Eiweiß und Kohlenhydrate richtig zu kombinieren. Insgesamt sind drei Mahlzeiten am Tag mit einem Abstand von mindestens fünf Stunden vorgesehen. In den Pausen sind lediglich Wasser, ungesüßter Tee oder Kaffee erlaubt. Das Frühstück enthält nur Kohlenhydrate wie Brot, Müsli oder Obst. Die Mittagsmahlzeit darf in Form einer Mischkost aus Kohlenhydraten und Eiweiß bestehen. Beim Abendessen wird auf Kohlenhydrate verzichtet. Stattdessen werden eiweißhaltige Nahrungsmittel wie Fisch, Fleisch oder Milchprodukte mit Gemüse kombiniert.

In den fünfstündigen Pausen zwischen den Mahlzeiten soll die Bauchspeicheldrüse zur Ruhe kommen und der Insulinspiegel komplett absinken, damit der Körper genügend Zeit für Verdauungs- und Stoffwechselprozesse hat. Zur Nacht hin wird die Insulinausschüttung durch den Verzicht auf Kohlenhydrate bewusst niedrig gehalten: Laut Pape soll die Fettverbrennung so während des Schlafes optimal arbeiten. Der Körper bezieht der "Schlank-im-Schlaf"-Theorie zufolge die Energie für nächtliche Regenerationsprozesse aus den Fettdepots, wenn sie nicht durch die Anwesenheit von Insulin verschlossen sind. ..."


Es gibt einen guten Grund, warum diese Ernährungsart mir jetzt gut tut. – Mein aktuelles Essverhalten. Ich esse nämlich oftmals Kleinigkeiten (gesund oder ungesund) zwischendurch und habe dann keinen Hunger oder Appetit auf richtige Mahlzeiten. Somit esse ich viel aus den falschen Gründen. Halt nebenbei. Mit fünf Stunden Pause ist mir dieses Essverhalten untersagt.
Na, ich bin gespannt, wie hart es wird das durchzuhalten.

Motivation:
Spiegelbild – Es ist höchste Zeit dieses leidige Thema wieder anzugehen
Kristina – Nach der Geburt ihres wundervollen Sohnes, möchte sie ein paar Kilos loswerden. Und da zu zweit alles leichter geht und ich begeisterungsfähig bin, motivieren wir uns nun gegenseitig. Als unmittelbare Nachbarn haben wir die Möglichkeit uns in vielerlei Hinsicht zu unterstützen.